Geschichte der Pfarre St. Josef

Gründungsdatum der Pfarre ist der 01. Juli 1908, wobei Münzgraben die Mutterpfarre war.

Aufgrund der Bemühungen von Bischof Schuster konnten die Seckauer Benediktiner für die Seelsorge der neuerrichteten Pfarre gewonnen werden. Erster Pfarrer war P. Dr. Gregor Keller und es standen ihm 3 Kapläne zur Seite. 1922 zog Abt Laurentius Zeller die Mönche aus St. Josef ab und die Pfarre wurde von Weltpriestern übernommen. Von 1922 bis 1955 wirkte Msgr. Johann Hofer als Pfarrer und von 1956 bis 1971 Alois Pollhammer. Mit Konsistorialrat Dr. Leopold Bichler wirkte ein engagierter und umsichtiger Priester von 1971 bis 2005, also rund 34 Jahre, in St. Josef. Unter ihm war die Pfarre auch Sitz des Dekanates Graz-Linkes Murufer (1973-1989). Ab 01. September 2005 stand Provisor Mag. Johannes Sauseng der Pfarre vor. Mit der Gründung des Pfarrverbandes Münzgraben-St. Josef im Jahre 2010 unter Pater Max Svoboda rückten die zwei Pfarren wieder enger zusammen und es waren wieder Ordenspriester, diesmal die Dominikaner, für die Seelsorge in St. Josef zuständig. Nach dem tragischen Unfalltod von Pater Max im Februar 2012, der für alle ein großer Verlust war, übernahm Prälat Mag. Helmut Burkard übergangsmäßig die Leitung der Pfarre.

Mit 01. September 2012 wurde Mag. Alois Kowald zum Pfarrer des Pfarrverbandes Münzgraben-St. Josef bestellt. Nach dem Weggang von Mag. Johannes Sauseng, der der Pfarre als Vikar diente, und dem Kaplan und letzten Dominikaner im Pfarrverband P. Suresh Christian OP, bestellte die Diözese Mag. Harald Janser als zusätzlichen Pfarrer. Seit dem 01. September 2013 hat die Pfarre St. Josef also zwei Pfarrer.